Sittsamkeit - Warum?

Kleidest du dich, um Gott zu gefallen?

Heute entdecken mehr und mehr Frauen beim Lesen von Gottes Wort das Prinzip der Sittsamkeit. Sie sind von deren Fehlen in der modernen Gesellschaft abgestoßen oder ihr eigenes Gewissen ist unruhig durch Gottes Wirken.

Sittsamkeit wurde in Noah Websters Original-Wörterbuch von 1828 definiert als „nicht frech oder kühn; nicht prahlerish nicht locker oder unzüchtig, nicht unmäßig oder extrem; mäßig, anständig; bei Frauen wird es gleichbedeutend mit Keuschheit oder Reinheit des Verhaltens angewandt.“ Webster spiegelte biblische Prinzipien, auf denen die frühamerikanischen Familien, Gemeinden und Schulen aufgebaut waren.

Das World Book Dictionary definiert es als „Freiheit von Eitelkeit; die Qualität der Scheu oder Schüchternheit; die Qualität, anständig oder keusch zu sein, nicht Aufmerksamkeit auf den Leib zu lenken.“ Warum brauchen wir Sittsamkeit?

Gott hat es gesagt.

„Desgleichen daß die Weiber in zierlichem Kleide mit Scham und Zucht sich schmücken, nicht mit Zöpfen oder Gold oder Perlen oder köstlichem Gewand, sondern, wie sich‘s ziemt den Weibern, die da Gottseligkeit beweisen wollen, durch gute Werke“ (1. Timotheus 2:9, 10).

„Desgleichen sollen die Weiber ihren Männern untertan sein, auf daß auch die, so nicht glauben an das Wort, durch der Weiber Wandel ohne Wort gewonnen werden, wenn sie ansehen euren keuschen Wandel (Verhalten) in der Furcht“ (1. Petrus 3,1, 2).

Der Weg des Menschen ist nicht genug.

„Und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schürze“ (1. Mose 3:7).

„Und Gott der Herr machte Adam und seinem Weibe Röcke von Fellen und kleidete sie“ (1. Mose 3:21).

Adam und Eva machten sich Schürze, aber Gott gab ihnen andere Kleidung. Ihre eigene war unzureichend.

Wir sollen keine Ursache zum Anstoß geben.

„Ich aber sage euch: Wer ein Weib ansieht, ihrer zu begehren, der hat schon die Ehe gebrochen in seinem Herzen“ (Matthäus 5:28).

Wenn das Anschauen so eine Wirkung auf einen Mann hat, dann tun Frauen ihnen einen schlechten Dienst, wenn sie sich nicht sittsam kleiden.

„Wer seinen Bruder liebt, der bleibt im Licht, und ist kein Ärgernis bei ihm“ (1. Johannes 2:10).

„Darum lasset uns nicht mehr einer den andern richten; sondern das richtet vielmehr, daß niemand seinem Bruder einen Anstoß oder Ärgernis darstelle“ (Römer 14:13).

Belastungen und Sünden behindern unseren Fortschritt in Gottes Reich.

„Darum auch wir, dieweil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasset uns ablegen die Sünde, so uns immer anklebt und träge macht, und lasset uns laufen durch Geduld in dem Kampf, der uns verordnet ist“ (Hebräer 12:1).

Sittsamkeit hat mit der Kleidung zu tun, aber es ist auch eine Einstellung, wie die Definitionen zeigten. Wir brauchen Sittsamkeit in der Kleidung und in der Einstellung. Frauen, die Gottes Sittsamkeit wünschen, werden dies in ihrer Kleidung und in ihrem Tun spiegeln. Wie ernst ist es, wenn wir unseren Fortschritt in der Heiligung behindern oder verursachen, daß ein anderer sündigt, weil wir unseren Weg einschlagen statt Gottes Weg.

Gott wird Unsittlichkeit richten.

„Und der Herr spricht: Darum daß die Töchter Zions stolz sind und gehen mit aufgerichtetem Halse, mit geschminkten An-gesichtern, treten einher und schwänzen und haben köstliche Schuhe an ihren Füßen, so wird der Herr den Scheitel der Töchter Zions kahl machen, und der Herr wird ihr Geschmeide wegnehmen. ... Und es wird Gestank für guten Geruch sein, und ein Strick für einen Gürtel, und eine Glatze für krauses Haar, und für einen weiten Mantel ein enger Sack; solches alles anstatt deiner Schöne“ (Jesaja 3:16, 17, 24).

Wie steht es mit dir? Bist du frech, kühn, oberflächlich oder prahlerisch? Kleidest du dich in unzüchtiger oder herausfordernder Weise, trägst du eng anliegende Kleider oder schmückst du dich mit teurem Schmuck? Oder kleidest du dich, um Gott zu gefallen?

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